Kompetenzen

„Den hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit hemmen will der Kritizismus des Verteidigers!“

Zitat: Max Alsberg (1877-1933)

Die   Verteidigung  im    Strafverfahren   ist:

  • STRATEGISCH

Selbst komplexe Sachverhalte lassen sich regelmäßig auf Schlüsselelemente vereinfachen, an denen der Fall sich entscheidet.

  • TAKTISCH

Die Umsetzung der Strategie erfordert die Kenntnis des Prozessrechts und die Kenntnis persuasiver Psychologie.

  • ENGAGIERT

Verteidigung ist fast immer mit Kampf verbunden. Die Justiz hat sich regelmäßig bereits ein Bild davon gemacht, was sich höchstwahrscheinlich zugetragen hat. Beweismittel die gegen die Arbeitshypothese sprechen werden schwach wahrgenommen; Beweismittel die für die Arbeitshypothese sprechen werden stark wahrgenommen. Den Blick der Justizbehörden auf die Zweifel und das Nichtwissen zu lenken ist eine Aufgabe des Verteidigers, den Blick des Mandanten auf die Realität der Beweismittel zu richten, die andere Aufgabe. In diesem Spannungsfeld agiert der Verteidiger als IHR Beistand, aber auch als Gesprächspartner und Kontrahent der Strafjustiz.

Philosophie

“Den hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit hemmen

will der Kritizismus des Verteidigers!”

Dieses Zitat stammt von Max Alsberg.
Die Verteidigung im Strafverfahren ist: Strategisch, taktisch und engagiert.

Ernste juristische Probleme verdienen erfahrene Verteidigung.

Als ihr Verteidiger ist es meine Aufgabe Sie und ihre Interessen zu vertreten. Im Falle eine Verhaftung nutzen Sie ihr Schweigerecht und verständigen umgehend Ihren Verteidiger. Dieser Ratschlag ist unabhängig davon, welches Delikt ihnen vorgeworfen wird, sei es ein Wirtschaftsdelikt, eine Verkehrsstraftat oder ein Kapitalverbrechen.

 

Kooperationen

Eine   staendige   fachliche   Kooperation   besteht   mit:

  • Frau Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Claudia Böllner
    Tel: 089 57954410
  • Herrn Rechtsanwalt Andreas Fuchs (Strafrecht)
    Tel: 089 5454793

 

Impressum

Anbieter nach 6 TDG (Teledienstegesetz)/MDStV (Mediendienstestaatsvertrag)

Rechtsanwaltskanzlei Özhan Erenoglu
Maximiliansplatz 17
80333 München

USt.Id.Nr.: 257 106 290

Tel: +49 (0)89 517 29 647
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Email: kanzlei@kanzlei-erenoglu.de

Zuständige Rechtsanwaltskammer: Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk München, Tal 33, 80331 München, Tel.: +49 (0)89 53 29 44 – 0
Berufsbezeichnung: Rechtsanwalt (Bundesrepublik Deutschland)

Berufsrechtliche Regelungen:
Bundesrechtsanwaltsordnung, Berufsordnung, Fachanwaltsordnung BRAGO Standesregelung der Rechtsanwälte in der Europäischen Gemeinschaft

Sämtliche berufsrechtlichen Regelungen finden Sie unter: http://www.brak.de (unter dem Register Angaben gem. 6 TDG)

Fotos: Fotolia, Özhan Erenoglu

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Strafbefehl in München

Strafbefehl erhalten?

Sie haben einen Strafbefehl erhalten und wissen nicht so recht, was jetzt zu tun ist? Was ist überhaupt ein Strafbefehl und wie kommt er zustande? Lohnt es sich Einspruch einzulegen, oder wird dadurch alles nur noch schlimmer? Wie berechne ich die Einspruchsfrist und was ist, wenn ich die Frist verpasst habe?  Soll ich den Strafbefehl besser doch akzeptieren, schließlich bin ich schuldig?

Ein Strafbefehl ist für die meisten Menschen verwirrend und löst Ängste aus. Man hat weder Erfahrungen mit der Materie Strafrecht, noch hat man Erfahrung mit der Münchner Strafjustiz. Man weiß nicht welche Handlungen klug sind.

Sie fragen sich, ob der „Einspruch“ sich lohnt“ oder alles noch „teurer“ wird.  Eine Vielzahl weiteren Fragen bewegen Sie.

Ablauf des Termins

Beim Termin schildern Sie, wie es zu dem Strafbefehl gekommen ist. Alle Ihre Fragen werden ausführlich besprochen und ihre Handlungsmöglichkeiten erläutert. Oft lassen sich Unsicherheiten und Ängste bereits im ersten Gespräch beseitigen. Die Kosten für die Erstberatung belaufen sich pauschal auf 200 EUR.

Sie können mich dann mit der Verteidigung beauftragen, oder auch nur mit der Akteneinsicht beauftragen um herauszufinden welche Beweismittel gegen Sie sprechen.

Die Zahlung für die Erstberatung wird selbstverständlich auf die weiteren Tätigkeiten angerechnet.

Akteneinsicht

Je nach Zeitpunkt meiner Beauftragung nehme ich zuerst Akteneinsicht und lege Einspruch ein oder ich lege fristwahrend Einspruch ein und nehme dann Akteneinsicht. Nach erfolgter Akteneinsicht vereinbaren wir einen Besprechungstermin und klären das weitere Vorgehen.

Lohnt sich ein Einspruch

Ein Einspruch gegen einen Strafbefehl lohnt sich oft. Häufig haben die Ermittlungsbehörden auf Grund der Besonderheiten des Strafbefehlsverfahrens die Sie entlastenden Beweismittel übersehen oder nicht ermittelt.

Warum dies so ist erläutere ich im nachfolgenden Text.

Als Strafverteidiger und Rechtsanwalt in München, oder an einem anderem Ort der Republik, erkennt man an einem Strafbefehl, dass es sich aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden um ein Vergehen handeln muss. Regelmäßig handelt es sich um Fälle der Unfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine einfache Körperverletzung, des Diebstahles oder des Besitzes kleiner Mengen von Betäubungsmitteln. Auch kleinere Fälle der Insolvenzverschleppung oder Steuerhinterziehung werden durch einen Strafbefehl beendet.

Ein Einspruch gegen einen Strafbefehl lohnt sich regelmäßig, da in der Praxis lediglich die Arbeitsergebnisse der Ermittlungsbehörden als Entscheidungsgrundlage dienen und die Sicht des Betroffenen oft nur beschränkt in die Ermittlungsakte eingeflossen ist. Dies ist dem Wesen des Strafbefehlsverfahrens als schriftliches Verfahren für Sachverhalte mit geringer Schuld geschuldet.

Mit einem Strafbefehl werden – vorgeblich- einfache Fälle durch die Justiz erledigt. Der Fall muss aus der Sicht der Staatsanwaltschaft  eine Hauptverhandlung nicht für erforderlich halten und lediglich, wieder aus der Sicht der Justiz, „leichte“ Einschränkungen der Grundrechte eines Menschen ausgeworfen werden.  (§ 407  StPO)

Diese „leichten“  Sanktionen reichen von Geldstrafe bis zum Entzug der Fahrerlaubnis mit maximal zweijähriger Sperrfrist.

Wenn Sie 2000 EUR Netto verdienen, keine Unterhaltsverpflichtungen haben und auch sonst keine berücksichtigungsfähige Abzüge haben, liegt ihr Tagessatz bei 65 EUR ( 2000/30 = 66,66…). Bei einem „gnädigen“ Strafbefehl von 90 Tagessätzen sind das 5800 EUR.  Gnädig weil mit 90 Tagessätzen man sich als nicht vorbestraft bezeichnen darf und somit auch nicht im Führungszeugnis auftauchen. Aus der Sicht des Betroffenen sind 5800 EUR keine „leichte“ Sanktion.

Den Führerschein für Monate oder gar Jahre abzugeben, um diesen im Verwaltungsverfahren wiederzuerlangen ist aus der Sicht des Betroffenen keine „leichte“ Sanktion.

Im Strafbefehlsverfahren wird ein großer Teil der Verfahren „erledigt“. Der Staatsanwalt stellt einen konkreten Antrag eine bestimmte Tagessatzzahl auszuurteilen, die sich oft an inoffiziellen internen „Strafzumessungslisten“ orientiert. Im nachfolgenden Einspruchsverfahren können die Fehler der Tatsachenermittlung, sei es hinsichtlich der Beweismittel oder auch der Tagessatzhöhe korrigiert werden. Das Verfahren endet dann, nach einer Hauptverhandlung in einem Urteil, einer Einstellung oder auch einem Freispruch. In Ausnahmefällen zieht die Staatsanwaltschaft ihren Strafbefehlsantrag zurück.

Einspruch auf Rechtsfolgen beschränken ?

Es besteht auch die Möglichkeit den Einspruch auf die Rechtsfolgen zu beschränken. In diesem Fall wird der Sachverhalt rechtskräftig und ich verhandele mit den Strafverfolgungsbehörden über die Sanktionen. Dies lohnt insbesondere dann, wenn die Zeit bis zur Hauptverhandlung genutzt wird Tatsachen zu schaffen die für ihr Strafmaß günstig sind. Diese Strategie muss selbstverständlich individuell an ihrer Lebenssituation ausgerichtet werden.

 

Terminvereinbarung: 089-517 29 647

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